Grundsätzlich sind Unternehmen darum bemüht, Ihre Kunden möglichst lange an sich zu binden. Aus diesem Grund regeln die abgeschlossenen Verträge nicht nur die Leistungen, sondern auch die Bedingungen, die für ein Beenden der Vertragsbeziehung gelten. Das Einhalten dieser Vertragsbedingungen ist entscheidend dafür, ob die Kündigung anerkannt wird oder nicht. Die wichtigsten Gründe für die Ablehnung einer Kündigung sind, dass die Kündigung:

  • nicht eindeutig zu geordnet werden kann, weil die Angaben von Vertragsnummer, Vertragsgegenstand oder Vertragspartner nicht richtig sind.
  • nicht im Namen dessen erfolgt, der Vertragspartner ist.
  • an Bedingungen gekoppelt ist, also “wenn- Sätze” enthält.
  • aufgrund von Gründen erfolgt, die keine Kündigung rechtfertigen oder in den Vertragsbedingungen ausgeschlossen sind.
  • den Empfänger zu spät erreicht. Für jede Kündigung sind die vertraglich vereinbarten Kündigungsfristen maßgeblich. Eine außerordentliche Kündigung muss dem Empfänger innerhalb eines bestimmten Zeitraumes vorliegen, nachdem der Grund, etwa eine Beitragserhöhung, bekannt geworden ist, eine fristgerechte Kündigung muss unter Einhaltung der Kündigungsfrist erfolgen. Entscheidend ist in aller Regel das Posteingangsdatum.
  • nicht den formalen Anforderungen entspricht. Einige Anbieter erkennen eine Kündigung nur dann an, wenn sie auf vorgeschriebenem Versandweg oder auf vorgegebenem Formular erfolgt.